Die schmale Kumpfgasse im ersten.Wiener Gemeindebezirk, welche die Singer- mit der Schulerstraße verbindet, hieß laut Lexikon 1302 noch „Champluken“ und ab 1390 „Kumpfgässl“, ihren heutigen Namen trägt sie seit 1827. Unter „Kumpf“ verstand man damals einen speziellen Trog, den die dort ansässigen Wollweber und Tuchmacher zur Behandlung ihrer Erzeugnisse verwendeten. Die aus dem Indoeuropäischen stammende Wortwurzel „kumbh“ bedeutet jedoch ursprünglich ebenso wie heute im Sanskrit den Trinkkrug,. dem sogar ein hoher hinduistischer Feiertag gewidmet ist: „Kumbh Mela“, das „Fest des Heiligen Kruges“.
Eine Symbolik, die – steht man vor Haus Nr.7 – gar nicht besser passen könnte. Denn dieses stattliche, vor einigen Jahren komplett renovierte Gebäude aus der Wiener Gründerzeit, beherbergt im Souterrain eines der liebenswertesten und interessantesten Lokale der Wiener Szene: das „SANTO SPIRITO“.
Place Categories: gaytestet




