
Aktivist_innen setzen sich für Akzeptanz durch die Mehrheitsbevölkerung ein. Aber die Diskriminierung in den
eigenen Reihen bleibt oft unthematisiert: Auf Dating-
Plattformen heißt es „zu dick, zu alt, zu tuntig“, Lederkerle
und Drag Queens werden beim CSD abgelehnt und trans*
Menschen ausgegrenzt.
Die SPDqueer lädt daher Harry Kirchwehm vom LSBT*-Peer-Beratungsprojekt der LebensLust ein, Einblicke in gängige Vorurteile und Ausgrenzungsalltäglichkeiten
einer Szene zu geben, die sich im Spannungsfeld zwischen progressivem Aktivismus und bürgerlicher Angepasstheit befindet und in der auch Idealvorstellungen existieren, die von der Mehrheit der Szene kaum realisiert werden können.
Denn, nur wer sich eigenen Intoleranzen bewusst ist, kann für eine freie und vielfältige Gesellschaft eintreten.